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24 | 04 | 2017
Die Gemeinde der SELK Berlin - Mitte

Über uns

Jeden Sonntag und an den meisten christlichen Feiertagen feiern wir um 10:00 Uhr Gottesdienst. Wir folgen dabei einer Ordnung, die auf Martin Luther zurückgeht, und in dem Gottesdienst der frühen Christenheit verwurzelt ist. In seiner festlichen liturgischen Form bezeugt er, dass der auferstandene Christus mitten in seiner Gemeinde gegenwärtig ist. In der Regel wird das Abendmahl gefeiert.

Zur Teilnahme am Heiligen Abendmahl sind lutherische Christen eingeladen, die sich zur leiblichen Gegenwart von Christi Leib und Blut im Brot und Wein des Sakraments bekennen, so wie Er es in den Einsetzungsworten sagt und unsere Kirche es bekennt.

 

Und so finden Sie uns:

U-Bahn: Heinrich-Heine-Straße (U 8)

S-Bahn: Jannowitzbrücke (S5, S7, S75)

Bus: Heinrich-Heine-Platz (Linie 147)

 

Geschichte

Die Geschichte der Selbstständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche

Gemeinde Berlin - Mitte

Im Königreich Preußen erhob sich um das Jahr 1830 Widerstand gegen die Vereinigung (Union) zwischen der lutherischen und der reformierten Kirche , die König Friedrich Wilhelm III eingeführt hatte. Eine Reihe von lutherischen Pfarrern und Gemeinden lehnten diese Zwangsvereinigung ab.

Aber ihre Bitte um Wiederherstellung der lutherischen Kirche mit der Gültigkeit des lutherischen Bekenntnisses, den eigenen konfessionell lutherischen Gottesdiensten und selbständiger Verfassung, wurden abgeschlagen. Stattdessen wurden die Lutheraner jahrelang verfolgt, ihre Pfarrer inhaftiert, ihre Glieder vom Staat benachteiligt und teilweise unter Einsatz des Militärs schikaniert.

Auch in Berlin fanden sich Familien zusammen in ihren Häusern und beschäftigten sich mit dem christlichen Glauben, wie er in den lutherischen Bekenntnissen dargelegt wird. Zunächst suchte man Anschluß an Prediger in der Stadt, die vereinzelt noch eine Verkündigung auf dieser Grundlage aufrechterhielten. Doch am 12. Mai 1835 schlossen sich die meisten Lutheraner zu einer Gemeinde zusammen und beriefen ihren ersten Pfarrer, Dr. H.E.F. Guericke aus Leipzig. Es waren 150 Männer, Frauen und Kinder.

Erst 1845 kam es zur staatlichen Duldung, später zur vollen Anerkennung.

Unter vielen Mühen und Kosten wurde die Kirche nachPlänen des späteren Stadtbaurates Blankenstein errichtet und am 11. Oktober 1857 geweiht. Somit ist sie heute das älteste Kirchgebäude der Luisenstadt.

Einer der ersten Pastoren der Gemeinde war Pfarrer Friedrich Lasius (+1884), dessen Grabstein vor der Kirche steht.

Bis 1908 gab es eine gemeindeeigene Schule, und bis 1957 eine Diakoniestation. Das Schulhaus wurde 1945 zerstört, während Kirche und Pfarrhaus von Bomben und Bränden beschädigt wurden. Bereits 1946 konnten in der Kirche wieder Gottesdienste gefeiert werden. Heute hat sie für 1200 Personen Platz. Sie steht unter Denkmalschutz.

Das Jahr 1961 markiert durch den Bau der Berliner Mauer einen tiefen Einschnitt in die Gemeindegeschichte. Ein beträchtlicher Teil der Gemeindeglieder war von ihrer Kirche und Gemeinde abgeschnitten, so daß in Neukölln eine neue, bis heute bestehende Gemeinde entstand.

 

Pastoren der Gemeinde:

1835-1836: Professor H.E.F. Guericke

1836-1838: Pastor Ehrenstroem

1838-1884 : Friedrich Lasius

1885-1892: Johannes Nagel

1892-1904: Gerhard Grundmann

1892-1914: Heinrich Brachmann

1914-1945: Lic. Dr. Johannes Stier

1935-1974: Johannes Schröter

1975-1998: Walter Schubach

1998-2007: Wilhelm Torgerson

2009 - : Johann Hillermann

 

Erzählcafé

Ein feste Einrichtung ist das „Erzählcafé“ – immer mittwochs, immer um 16 Uhr. Es wird in die offene Kirche eingeladen zu Kaffee und Kuchen und zu einem Gespräch. Es kommen nicht nur Gemeindeglieder, sondern auch Gäste sorgen für interessante Gespräche und Begegnungen.

Herzliche Einladung an alle!

 

Frauendienst

Regelmäßig trifft sich der Frauendienst, um verschiedene Aufgaben zu besprechen und zu planen. Ob es sich um ein Fest handelt oder die Pflege der Kirche, einen Kirchenkaffee oder den Adventsschmuck: es gibt viel zu tun! Bei den Treffen wird aber nicht nur geplant, sondern auch gebetet, gesungen und der Besuchsdienst abgesprochen.

 

Kindergottesdienst

Sehr regelmäßig werden alle Kinder zum Kindergottesdienst eingeladen. Bis zum Beginn der Predigt nehmen sie am Hauptgottesdienst teil. Danach werden sie mit einer Segnung entlassen. Sie hören eine biblische Geschichte, dazu wird dann gespielt oder gebastelt.

Einmal im Jahr laden die Helferinnen auch zu einem Kindertag ein.

Weitere Höhepunkte sind das Krippenspiel und der Einzug am Palmsonntag und am Erntedanktag.

 

Kirchenmusik

Die Kirchenmusik spielt eine wichtige Rolle im Gemeindeleben und verbindet alle Altersgruppen. Die verschiedenen Chöre und Gruppen tragen zur Gestaltung der Gottesdienste bei, unterstreichen die Verkündigung und vertiefen den Lobpreis und das Gebet.

Schon bei der Einweihung der Kirche im Jahre 1857 war eine große Orgel vorhanden. Diese besaß 23 klingende Register auf zwei Manualen und dem Pedal. Sie wurde im Laufe der Jahre mehrfach umgebaut und schließlich 1991 ganz entfernt. An ihrer Stelle wurde von der Firma Schuke (Potsdam) eine mechanische Orgel mit 30 klingenden Registern eingebaut; der schöne Prospekt im alten Stil blieb erhalten. Zahlreiche Orgelkonzerte haben schon in der Kirche stattgefunden.

Der Kirchenchor besteht seit über 120 Jahren. In den Proben werden Einsätze im Gottesdienst vorbereitet, besonders zu den hohen Festtagen. Durchs Jahr gibt es immer wieder Zusammenarbeit mit anderen Chören.

Ebenso hat der Posaunenchor Tradition in der Gemeinde. Sein Repertoire reicht von den Chorälen aus allen Jahrhunderten seit der Reformation bis zu den klassischen Meistern, Jazz und Pop. Der Posaunenchor trifft sich wöchentlich am Dienstag um 19.00 Uhr. Der Schwerpunkt liegt in der Begleitung der Gottesdienste aber auch zu anderen Veranstaltungen kann man den Posaunenchor hören. Neue Mitglieder sind immer gern gesehen. Wenn Sie ein Blechblasinstrument spielen und Lust haben mitzuspielen, schauen Sie doch einfach mal vorbei oder melden Sie sich im Pfarramt, dort können Sie weitere Informationen erhalten.

In unregelmäßigen Abständen trifft sich der Blockflötenkreis. Mit den verschiedensten klassischen Stücken bereichert er immer wieder den Gottesdienst. Wer Interesse hat den Kreis zu unterstützen, melde sich bitte beim Pfarramt.

Daneben kommen immer wieder auch Streicher - Violinen und Cello – zum Einsatz.

 

 

 

 

 

 




Herzlich Willkommen

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